Entdecken und Staunen im Passeiertal

Ein Paradies für
Kultur- und Geschichtsinteressierte

Sehens- und staunenswert

Unser Hotel | Chalet Das Alpenschlössel liegt mitten im Passeiertal, einem unberührten Seitental unweit von Meran. Das Tal strahlt eine unvergleichliche Ruhe aus und bietet mit seinen Bergriesen, Wiesen und Wäldern die perfekte Kulisse zum Durchatmen und Krafttanken. Tauchen Sie ein in die Natur und Kultur dieses besonderen Landstrichs.

Erlebnisstraße Timmelsjoch

Entfernung: 20-37 Kilometer

Eine Fahrt auf das Timmelsjoch ist eine einzigartige Erfahrung. Der Pass verbindet das Passeier- mit dem Ötztal und ist von Ende Mai bis Oktober befahrbar. Um zum Timmelsjoch zu gelangen, biegen Sie bei Moos in Passeier links auf die Timmelsjochstraße ab. Entlang der Passstraße – die schönste Panoramastraße in Tirol – wurden fünf beeindruckende Skulpturen errichtet. Sie informieren über Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Region. Die erste Skulptur, der Granat, befindet sich kurz nach Moos in Passeier und lässt tief in die Kultur des Passeiertals blicken. Ein Blick durch das Fernrohr gibt Aufschluss über die Geologie des hinteren Passeiertals. Direkt an der Grenze informiert das architektonisch einzigartige Passmuseum über die Geschichte des Timmelsjochs. Auf der österreichischen Seite liegen der Schmuggler, der die Geschichte des Schmuggels über den Pass erzählt, und der Steg mit Informationen zur Landschaft.

Der Franzosenfriedhof

Entfernung: 9 Kilometer

Sind Sie mit der Geschichte der Tiroler Freiheitskämpfe vertraut? Sie fanden von April bis November des Jahrs 1809 zwischen der Tiroler Bevölkerung und den bayerisch-französischen Besatzungsmitgliedern statt. Ein Schicksalsdatum ist der 17. November 1809, an dem tausende französische Soldaten über den Jaufenpass ins Passeiertal zogen mit dem Ziel, Meran zu erobern. Die Passeirer unter der Führung von Andreas Hofer wehrten sich jedoch mit aller Kraft, und so kapitulierten die Besatzer am 22. November. Die Gefallenen, insgesamt 22 Passeirer, 200 französische Soldaten und 30 Offiziere, wurden auf dem einstigen Pestfriedhof in St. Leonhard in Passeier begraben. 1959 wurde zum 150-Jahr-Gedenken an die Kämpfe eine Marmortafel angebracht. Der sogenannte Franzosenfriedhof ist heute eine Außenstelle des MuseumPasseier und kostenlos zugänglich.

Sandwirt in St. Leonhard

Entfernung: 7,5 Kilometer

Der bekannteste Tiroler Freiheitskämpfer ist Andreas Hofer. Der Wein- und Viehhändler, Bauer und spätere Freiheitskämpfer wurde 1767 im Sandwirt in St. Leonhard geboren und war als ehrlicher und freundlicher Mensch bekannt. Nach seiner Verhaftung und Hinrichtung in Mantua ging er in die Geschichtsbücher ein. Heute steht sein Geburtshaus, das aus dem 17. Jahrhundert stammt, unter Denkmalschutz. Es beherbergt ein Museum, das Andreas Hofers Geschichte veranschaulicht.

MuseumPasseier

Entfernung: 7,5 Kilometer

Das MusseumPasseier hat mehrere Außenstellen, das Haupthaus jedoch befindet sich im ehemaligen Stall und Stadel des Geburtshauses von Andreas Hofer. Kaum vorstellbar, dass der bekannte Tiroler Freiheitskämpfer vor rund 200 Jahren hier sein Vieh fütterte, nicht wahr? Im Erdgeschoss des Museums können Sie verschiedene Objekte und Gebrauchsgegenstände von Andreas Hofer begutachten sowie einen Film über sein Leben und seine Rolle in den Tiroler Freiheitskämpfen ansehen. Das Obergeschoss beherbergt Ausstellungsstücke zur Volkskunde der Region. Im Gedenkjahr 2009 wurde das Museum um einen unterirdischen Zubau erweitert, in dem die Ausstellungmit dem Titel Helden & Hofer untergebracht ist. Außenstellen des MuseumPasseier befinden sich auf der Pfistradalm, in der Jaufenburg und im Bunker Mooseum in Moos.

Gletschermühle in Platt

Entfernung: 16 Kilometer

Sie sind Zeugen der letzten Eiszeit und wahre Naturphänomene: die Gletschermühlen in Platt im hinteren Passeiertal. Es handelt sich um etwa 20 Gletschertöpfe in unterschiedlichen Größen – von einem Durchmesser von wenigen Zentimetern bis 10,5 Meter ist alles dabei. Die größte Gletschermühle ist fünf bis sechs Meter tief. Sie entstanden vor etwa 22 000 bis 10 000 Jahren durch abfließendes Schmelzwasser auf Gletscheroberflächen. Dabei lastete ein Wasserdruck von bis zu 200 km/h auf den Steinen. Über einen bequemen Wanderweg können die Gletschermühlen heute besichtigt werden, eine ist öffentlich zugänglich.

Jaufenburg

Entfernung: 11 Kilometer

Die Jaufenburg bewacht seit dem 13. Jahrhundert die Straße, die von Schloss Tirol über den Jaufenpass nach Sterzing führt. Einst ein einfacher Turm ließen die Grafen Fuchs von Fuchsberg die Jaufenburg im Jahr 1320 zu einem Schloss umbauen. Als die Burg m 18. Jahrhundert aufgelassen wurde, begann sie allmählich zu verfallen, im 19. Jahrhundert wurde sie schließlich versteigert. Im Jahr 2000 wurden der Bergfried und die Fresken renoviert, und seit 2003 gehört der fünfstöckige Turm zum MuseumPasseier und ist öffentlich zugänglich. Eine interessante Ausstellung gibt anhand von Schautafeln, Malereien und Installationen Auskunft über die Geschichte der Jaufenburg und die Besiedelung des Hügels, auf dem sie steht. Wenn sie die Burg zu Fuß besichtigen möchten, erreichen Sie sie von St. Leonhard in Passeier in etwa 20 Spazierminuten.

Hotel
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